Fachbegriffe kurz erklärt

Nachfolgend finden Sie Fachbegriffe zu den Themen Wärmepumpe, Luftwärmepumpe, ACALOR-Direktwärmepumpe sowie allgemein zur Physik und Technik des gesunden Heizens kurz und bündig erklärt.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Seite Oft gestellte Fragen.

Ist der Rechenwert gemäß EnEV für den spezifischen Primärenergiebedarf Ihrer Heizung.

Je besser das Haus wärmegedämmt ist, desto niedriger ist der Primärenergiebedarf. Ein 245 m² Musterhaus (DIN 4701 Teil 10 Seite 88) erzielt mit einer Niedrigtemperaturheizung eine Anlagen-Aufwandszahl von ep = 1,66, mit einer solaren Trinkwassererwärmung und Gas-Brennwertechnik eP = 1,19, und mit einer Erdreichwärmepumpe eP = 1,10 (amtliche Angaben dieser DIN).

Mit einer ACALOR-Lufttwärmepumpe mit unserem 200 Liter Edelstahl-Warmwasserspeicher gilt für dieses Musterhaus jedoch eP = 0,814. Wenn zusätzlich eine Gegenstrom-Wärmerückgewinnungsanlage zur Versorgung des Hauses mit Frischluft eingebaut wird, gilt eP = 0,743.

Der außergewöhnlich niedrige Energiebedarf eines gut wärmegedämmten ACALOR-Hauses liegt am Prinzip der Direktkondensation des Kältemittels im Estrich, weiterhin im Warmwasserspeicher sowie der Tatsache, dass bei der ACALOR-Wärmepumpe Hilfsantriebe, wie z. B. Wasserpumpen, fehlen. Fehlende Teile haben einen weiteren, unschätzbaren Vorteil: Sie gehen nie kaputt!

Als Antriebsleistung einer Luft-Wärmepumpe gilt die Summe der Leistungsaufnahmen des Verdichters, des Ventilators und der Steuerungselektronik. Sie wird in Watt gemessen.

Schon seit 1992 wird in allen ACALOR-Heizungen ausschließlich das Kältemittel C3H8 (Propan) eingesetzt, weil es etwa 10 % bessere Leistungszahlen als andere Kältemittel, wie z. B. R 22, R 404a, R 410a, erreicht. Propan schädigt nicht die Umwelt und ist zudem preisgünstig.

Jede ACALOR-Heizung ist hermetisch dicht. Ein Fachmann erkennt dies daran, dass kein Kältemittelsammler eingebaut ist. Von der Dichtigkeit seiner Anlage kann sich jeder Kunde am Schauglas seiner Wärmepumpe überzeugen.

Die Berstdruckfestigkeit der im Estrich eingebauten Kupferrohre beträgt mindestens 300 bar. Zum Vergleich: 5 und 11 kg fassende Propan-Gasflaschen platzen bei knapp über 30 bar. Deren Hand- und Sicherheitsventil sind zudem oft undicht. In einer ACALOR-Heizung zirkulieren typischerweise nur 3 kg Propan. Das Propan in den Kupferrohren kann, weil es immer eingeschlossen ist, wegen Sauerstoffmangels nicht brennen.

Jedes Kältemittel kann in Form von Dampf oder einer Flüssigkeit auftreten.

Je geringer der Druck ist, desto kälter ist das Kältemittel und umgekehrt: Je höher der Druck ist, desto wärmer ist das Kältemittel.

Ist der Innendruck, der zum Bersten eines Behälters führt.

In herkömmlichen Wärmepumpenheizungen überträgt das Arbeitsmittel einer Wärmepumpe ihre Heizleistung in ihrem Kondensator auf einen Wasserkreislauf, der Heizflächen oder Heizkörper im Wohnraum beheizt.

In unserem Patent DE 3936332 C1 wird erstmals eine Fußbodenheizung beschrieben, die diesen Umweg vermeidet, weil das Arbeitsmittel direkt in den Kupferrohren im Heizestrich kondensiert.

ACALOR verzichtet auf eine Einzelraumregelung, da das System sich selbst reguliert.

Die separate Regelung der Raumtemperatur ist inzwischen technisch überholt. Bei ACALOR wird für das Gebäude ein individuelles Wärmeprofil erstellt, in dem die Temperaturen der einzelnen Räume festgelegt werden. Eine Regelung der Anlage im Ganzen ist dann jederzeit möglich.

Viele Wärmepumpen schaffen es aus technischen Gründen nur, das warme Brauchwasser auf 50 °C bis 60 °C aufzuheizen. Dadurch besteht die Gefahr, dass gesundheitsschädigende Legionellen (Bakterien) überleben können. Diese werden bei Temperaturen von über 60 °C abgetötet.

Viele Wärmepumpenanbieter müssen deswegen elektrische Zusatzheizer einbauen, damit Temperaturen über 60 °C erreicht werden und es zu keiner Gesundheitsgefährdung kommt.

Bei manchen Wärmepumpenanbietern heizt jedoch die elektrische Zusatzheizung auch die normale Heizung mit auf. Das bedeutet auch, dass die Wärme im Haus direkt aus der Steckdose kommt.

Nach § 13 EnEV sind für zu errichtende Gebäude die spezifischen Werte des Transmissionswärmeverlustes, der Anlagenaufwandszahl der Anlagen für Heizung, Warmwasserbereitung und ggf. der Lüftung sowie der Jahres-Primärenergiebedarf in einem zusammenzustellen.

Fragen Sie Ihre Baufirma oder Architekten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Energieausweis

Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz und energiesparende Anlagetechnik bei Gebäuden (Energieeinsparverordnung, ursprüngliche Fassung vom 16.11.2001).

https://de.wikipedia.org/wiki/Energieeinsparverordnung

Dies ist ein technisches Bauteil bei der ACALOR-Wärmepumpe. Dieses Ventil hat die Aufgabe, den Druck des Kältemittels zu mindern.

Es verengt den Querschnitt des Rohres. So muss sich das Kältemittel auf einmal durch einen viel kleineren Durchmesser quälen, hat nicht mehr so viel Platz und entspannt sich danach. Technisch gesehen ist es ein Überhitzungsregler.

Werden Kupferrohre hartgelötet, bilden sich bei Temperaturen über 700 °C Kupferoxide d. h. Zunder, der das Expansionsventil verstopfen kann. Weil bei ACALOR die Kupferohre beim Hartlöten mit Propangas (C3 H8) gespült werden, bilden sich freie Wasserstoffatome (Radikale), die alle Oxide zu Wasser und anderen unschädlichen Substanzen umwandeln. Das Hartlot benetzt das jetzt innen saubere Rohr immer einhundertprozentig. Deswegen waren und sind die ACALOR-Kupferrohre immer hermetisch dicht. 

Das IBExU (Institut für Brandschutz, Explosionsschutz und Umweltschutz an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg) - jetzt Institut für Sicherheitstechnik GmbH - hat ACALOR in seinem 15-seitigen Gutachten IB-09-7-113 von 2009 auf Seite 14 bescheinigt, dass ein mit dem brennbaren Kältemittel R 290 (Propan) betriebenes Wärmepumpen-Heizungssystem für Wohngebäude aus der Sicht des Explosionsschutzes kein besonderes Sicherheitsrisiko für den Nutzer darstellt.

Zum Abtauen eines vereisten Verdampfers hat es sich bewährt, den Heißgasstrom zeitweilig umzukehren, d. h. nicht mehr in die Kupferrohre im Estrich, sondern in die des Hochleistungsverdampfers zu blasen. Dadurch taut das den Luftstrom durch den Verdampfer hindernde Eis in wenigen Minuten ab.

Ist das Verbinden von Metallteilen mit einem Lot, dessen Schmelztemperur nur wenig unter der mindestens ca. 500 °C betragenden Schmelztemperatur der Metallteile liegt.

Ist die Wärmemenge pro Zeit, die den Wohnraum heizt.

Dies ist ein technisches Bauteil der ACALOR-Luftwärmepumpe. Er hat die Aufgabe, das kalte flüssige Kältemittel mit der wärmeren Außenluft in Verbindung zu bringen. Dadurch kann der Luft Wärme entzogen werden und fast kostenlos viel Wärme gewonnen werden.

Die Jahresarbeitszahl (JAZ) wird zur Beschreibung der Energieeffizienz von Wärmepumpen verwendet. In der üblichen Definition wird die Jahresarbeitszahl durch die Differenz der Wärmeabgabe und der aufgenommenen elektrischen Energie bei Betrieb über ein ganzes Jahr (bzw. über die Heizperiode) berechnet:

JAZ = Abgegebene Wärme / zugeführte elektrische Energie

Dies ist eine Erscheinungsform des Kältemittels. Es tritt in einer Wärmepumpe in den Aggregatzuständen dampfförmig oder flüssig auf.

Arbeiten Wärmepumpen bei hohen Temperaturen, passt in ihren Kondensator mehr Kältemittel. Damit bei tiefen Temperaturen nicht zuviel Kältemittel den Kondensator verstopft, wird bei traditionellen Wärmepumpen hinter dem Kondensator ein Vorratsgefäß eingebaut, der Kältemittelsammler. Dessen Inhalt - typisch sind ein Kilogramm - dient auch dazu, zu verhindern, dass diese Wärmepumpe schon bei kleinem Kältemittelmittelverlust versagt, d. h. mit einer Störung stehenbleibt. Ein Kältemittelsammler ist für ACALOR-Wärmepumpen nicht erforderlich, da sie nicht nur hermetisch dicht ist und der Kältemittelfluss immer optimal geregelt wird.

Das vereinfacht die ACALOR-Wärmepumpen und macht sie störungsunanfälliger.

Es belegt auch, dass von ihrem Arbeits- oder Kältemittel Propan keine Brandgefahr ausgeht, denn nur aus der Wärmepumpen austretendes Propan kann zusammen mit dem Sauerstoff der Luft brennen.

Dies ist das Maß für die absolute Temperatur eines Stoffes. 273 Kelvin (K) entsprechen 0°C. Also entsprechen 10°C 283 K usw.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (kurz KfW genannt) hält verschiedene Finanzierungsalternativen für Kreditwillige bereit. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der KfW.

Gibt es in einem Gefäß (mit überall gleichen Temperaturen) gleichzeitig flüssiges und gasförmiges Kältemittel, entspricht diese Temperatur dem Kondensatonsdruck des Kältemittels bei dieser Temperatur.

Unterschreitet die Temperatur eines Kältemitteldampfes seine Kondensationstemperatur, wird alles Kältemittel flüssig, d. h. es kondensiert. Überschreitet die Temperatur von flüssigem Kältemittel seine Verdampfungstemperatur (Kondensationstemperatur bei gleichem Druck) wird alles dampfförmig.

Die Kondensationsleistung Pk eines Kilogramms Kältemittels ist bei gegebener Temperatur gleich der Verdampfungsleistung dieses Kältemittels. Sie ist sehr hoch: Die gleiche Leistung, die nötig ist, ein kg pro Stunde Kältemittel zu verdampfen, ist in der Lage, diesen Dampf um ca. 180° C zu erwärmen.
Um diesen Dampf im Verdichter um 40°C zu erwärmen, sind theoretisch davon nur ca. 13 % als mechanische Leistung Pm nötig.

Deswegen erzielt die ACALOR-Luftwärmepumpe so niedrige Heizkosten.

Beim Kondensieren des Kältemittels in den Kupferrohren im Estrich wird dessen Kondensationswärme zuerst an den kältesten Stellen des Estrichs abgegeben. Sie ist der Kondensationsleistung proportional.

Dies ist ein technisches Bauteil jeder Wärmepumpe. In ihm kondensiert ihr Arbeits- oder Kältemittel gibt dabei die Kondensationsleistung ab.

Konvektion ist die Wärmeverteilung über Luftströme, über Luftzug. Bei Plattenheizkörpern wird die Wärme vor allem durch den Effekt verteilt, dass warme Luft nach oben steigt. Konvektion kann nicht nur Zug und damit Staubaufwirbelungen, sondern auch Schimmelpilze an kalten Außenwänden zur Folge haben.

Die ACALOR-Luftwärmepumpe erzeugt fast zu 100% behagliche Strahlungswärme.

Dies ist ein technisches Bauteil der ACALOR-Wärmepumpe. Es ähnelt dem Heizkreisverteiler der herkömmlichen Fußbodenheizung und dient somit der Feinabstimmung der Zimmertemperaturen.

Wir unterscheiden zwei Arten:

Die Lautstärke im Normalbetrieb und die Lautstärke bei möglichen Fehleinstellungen.

Jede Wärmepumpe muss anfangs optimal auf die Situation eingestellt werden. Die wenigen Lautstärke-Probleme lassen sich dann sehr leicht korrigieren.

Geräusche aufgrund von Vereisung können leicht durch Veränderung der Abtauzeiten bzw. Umsetzen der Temperaturfühler behoben werden. Sollten in seltenen Fällen Probleme mit Geräuschen erneut auftreten, wird eine Haube montiert.

Die Leistungszahl ist der Quotient von Heizleistung zu bezahlender Antriebsleistung einer Wärmepumpe. Beispiel: Sie benötigen 2 kW Strom um 10 kW Wärme zu erzeugen. Dann ist die Leistungszahl 5.

Je niedriger die Kondensationstemperatur und je höher die Verdampfungstemperatur, desto größer ist die Leistungszahl

Die ACALOR-Wärmepumpe hat wegen ihrer blanken Kondensationsrohre im oft über 100 m² großen Heizestrich bei weitem die niedrigste Kondensationstemperatur aller angebotenen Wärmepumpen-Systeme.

Eine Luftwärmepumpe gewinnt die Wärme zum Heizen des Hauses aus der Luft. ACALOR gehört in die Kategorie Luftwärmepumpe und ist exakt gesagt eine Luft-Kältemittel-Wärmepumpe. Im Gegensatz zur Luft-Wasser-Wärmepumpe arbeitet die ACALOR-Wärmepumpe auch bei tiefsten Außentemperaturen sehr effektiv.

Einen Elektrozusatzheizstab gibt es nicht bei der ACALOR-Luftwärmepumpe.

Das Raumthermostat ist ein technisches Bauteil der ACALOR-Wärmepumpe. Es dient zur Regelung der Raumlufttemperatur im Haus.

Unsere Kunden können an diesem Raumthermostaten verschiedene Programme wählen, um bestimmte Nacht- und Tagestemperaturen einzustellen.

Das Rohrsystem ist eines der wichtigsten Bauteile der ACALOR-Wärmepumpe, da über dieses Rohrsystem im Haus die Heizwärme abgegeben wird. Es besteht aus blankem Kupferrohr und wird ausschließlich durch unsere Mitarbeiter vor allem im Estrich, aber auch in Wänden oder Decken verlegt. Die Auslegung selber erfolgt nach einem ausgeklügelten, für jeden Raum sorgfältig geplanten, System.

Das Schauglas ist ein wichtiges Bauteil der ACALOR-Luftwärmepumpe. Es dient dazu, die ACALOR-Wärmepumpe, die integraler Bestandteil jedes Wohnraumes ist, mit der optimalen Menge an Kältemittel zu befüllen. Es dient auch dazu, zu belegen, dass die Anlage hermetisch dicht ist. Somit kann keine Brandgefahr auftreten.

Bei Fragen und allgemeinen Problemen steht Ihnen die ACALOR-Service-Hotline täglich zur Verfügung. 95% aller Probleme lösen die ACALOR-Techniker direkt mit Ihnen am Telefon. Sollte ein Problem nicht behoben werden, steht unser Service bzw. ein Servicepartner in der Region parat, um vor Ort das Problem zu beheben.

Den Effekt der Strahlungswärme können Sie jedes Jahr bei vielen Skiläufern sehen. Diese aalen sich bei Minustemperaturen mit freiem Oberkörper auf den Bergen und sonnen sich. Die Sonne gibt die Wärme nur an Dinge ab, auf die Ihre Sonnenstrahlen treffen. Im Heizungsbereich galt lange Zeit Omas guter alter Kachelofen als die strahlungswärme-stärkste und damit behaglichste Heizart.

Sein Anteil an Strahlungswärme beträgt etwa 50 %. Bei einer Plattenkörperheizung beträgt er gerade mal 30 %. Wissenschaftler fanden heraus, dass je höher der Strahlungsanteil einer Heizung ist, desto behaglicher diese ist.

Der Anteil an Strahlungswärme bei der ACALOR-Wärmepumpe beträgt nahezu 100 %. Bei keramischem Fußbodenbelag wird unten wie oben im Raum auf 1/10 °C genau die gleiche Lufttemperatur gemessen. Deswegen können sich keine Konvektions-Luftströmungen ausbilden. 

Von diesem Effekt hört man fast täglich in der Presse. Wer von Ihnen schon einmal in einem Treibhaus war, kann gut nachvollziehen, was gemeint ist.

Durch das ständige übermäßige Ausstoßen von Kohlendioxid ist die durchschnittliche Lufttemperatur auf der Erde angestiegen. Dies führt dazu, dass sich das globale Klima verändert. Klimaschutzexperten warnen davor, dass Umweltkatastrophen wie Orkane, Wirbelstürme, Überschwemmungen usw. zunehmen werden.

Jeder von uns hat schon einmal einen Fahrradschlauch aufgepumpt. Haben Sie danach nicht auch die Wärme an der Fahrradluftpumpe gespürt? Haben Sie danach auch schon einmal das Fahrradventil angefasst?

Dieses ist um einiges wärmer als die Luftpumpe. Je weiter Sie nun mit dem Finger von diesem Ventil auf dem Schlauch fühlen, desto kühler wird es. Diesen ersten Bereich hinter dem Ventil kann man mit der Überhitzungswärme von Kältemittel vergleichen, da sich die Luft hier überhitzte.

Der Ventilator ist ein technisches Bauteil der ACALOR-Wärmepumpe. Er befindet sich auf dem Hochleistungsverdampfer im Freien und hat die Aufgabe, die wärmere Luft am kälteren Kältemittel vorbei zu saugen.

Auf jeder Messe stellen wir diesen aus und haben ihn auch in Betrieb. Die Geräusche können Sie fast mit denen Ihres PC-Lüfters vergleichen.

Der Verdampfer ist ein technisches Bauteil jeder Wärmepumpe. In ihm verdampft das Arbeits- oder Kältemittel.

Die Verdampfungswärme ist die Wärmemenge, die benötigt wird, das flüssige Arbeits- oder Kältemittel einer Wärmepumpe zu verdampfen.

Der Verdichter ist ein technisches Bauteil der ACALOR-Wärmepumpe. Er befindet sich in einem Gehäuse aus Kunststoff im Freien und hat die Aufgabe, das Arbeits- oder Kältemittel zu komprimieren und durch das Rohrsystem zu blasen.

Dies ist der Hauptstromabnehmer. Sie können im Betrieb kaum hören, sondern Sie spüren nur eine leichte Vibration am Gehäuse.

Beim Aufpumpen eines Fahrradschlauches haben Sie bestimmt schon einmal gespürt, das sich die Luftpumpe erwärmt. Dies nutzen wir hier aus und erzeugen somit Wärme im Kältemittel.

Unter der Nr. GHA 10/429/2458405/145 haben wir eine erweiterte Produkthaft- pflichtversicherung für alle ACALOR-Wärmepumpen mit der Allianz Versicherungs-AG abgeschlossen.

Gerade bei innovativen Techniken ist Erfahrung wichtig. ACALOR kann auf über 20 Jahre Wärmepumpen-Erfahrung zurückblicken. Der Firmeninhaber und Entwickler der ACALOR-Wärmepumpentechnik, Henning Scheel, hat dazu bereits in den 70er Jahren erste Erfahrungen am Lehrstuhl Elektrotechnik der Uni Berlin sammeln können.

Bei Heizsystemen mit hohem Konvektionsanteil, z.B. Luftheizungen, Plattenheizkörpern usw. staut sich warme Luft unter der Zimmerdecke und bewirkt erhöhte Wärmeverluste.

Der Warmwasseraufbereiter ist ein Edelstahl-Schichtenspeicher mit außenliegenden Heizschlangen. Er dient dazu, warmes Brauchwasser zu produzieren. Aufgrund der konsequenten Nutzung der immer vorhandenen Überhitzungswärme ist die Brauchwassererwärmung bei laufendem Betrieb der Heizung praktisch kostenlos. Die Brauchwassertemperatur beträgt über 65°C. Der übliche Aufstellungsort ist die Garage oder der Hauswirtschaftsraum.

Die Wohnräume eines Hauses werden in unterschiedliche Heizzonen aufgeteilt. Jede Heizzone wird durch einen eigenen Kupferrohrkreis mit der gewünschten Wärme versorgt.

Beispiel: Die Temperatur im Badezimmer ist ca. 2 °C höher als im Wohnzimmer, die Temperatur im Schlafzimmer ist ca. 2 °C niedriger als im Wohnzimmer. Die absoluten Temperaturen regelt der Nutzer über ein Hausthermostat zwischen +5 °C und +30 °C je nach individuellen Wünschen. Zum Beispiel 24 °C im Bad, 22 °C im Wohnzimmer, 20 °C im Kinderzimmer und 18 °C im Schlafzimmer.

Am zugehörigen Kugelventil der Kugelventilbatterie können Feineinstellungen der einzelnen Räume vorgenommen werden, z. B. die Temperatur des Kinderzimmers erhöht oder die des Schlafzimmers abgesenkt werden. Diese selbstregulierende - und dadurch für den Nutzer einfache Temperatursteuerung - hat sich bei allen Kunden in den vergangenen 20 Jahren sehr bewährt.